Ein musikalische Lesung mit Annette Wunsch und Patty Moon.
Ein Duett voll schrägem Witz und zarter Melancholie: Annette Wunsch und Patty Moon präsentierten großes Ohrenkino, ganz nah und ganz intim.


Ein Duett voll schrägem Witz und zarter Melancholie: Annette Wunsch und Patty Moon präsentierten großes Ohrenkino, ganz nah und ganz intim.


Zum zweiten Mal bespielte Isabel Bräuer die Wände des Musenstall5, diesmal im Alleingang. Durchschnittlich alle elf Jahre gibt es Sonnenstürme, die das Erscheinen von Nordlichtern ins Island begünstigen.
Im Winter 2014 war es wieder so weit und Isabel Bräuer hatte Glück. Sie war zur rechten Zeit am rechten Ort und ließ alle mit atemberaubenden Fotos daran teilhaben.







Nachdem die Jungs von Booghk de Doo schon dreimal im Musenstall5 aufgespielt haben, wurden sie nun vor die Tür gesetzt. Besser gesagt, hinters Haus. Denn dort fand in einer fantastischen Sommernacht das Musenstall5 Open Air statt.



Gleich mit dem ersten Lied zogen die fünf Bad Uracher das Publikum in ihren Bann. Fast drei Stunden ließen es Booghk de Doo mit viel Herz und voller musikalischer Energie folk-rockig krachen oder verzauberten die Zuhörer mit ruppig-ehrlichen Balladen.


Nicht wie im Vorjahr bei Delta B, deren Auftritt beim 1. Musenstall5 Open Air in Gewitterfluten unterging, spielte diesmal das Wetter mit. Eine Nacht unterm Sommerhimmel, die niemand, der sie erlebte, vergessen wird: Booghk De Doo!
Die Wände zierten die Fotografien von Sven Effenberg und Max Nehlich. Letzterer könnte bei der Ausstellungseröffnung auch noch seine Aufnahme an der Stuttgarter Kunstakademie feiern. Unter dem Titel „Zustände“ stellten Effenberger und Nehlich das allererste Mal ihre Fotos der Öffentlichkeit vor.


Sie waren unangefochten der Höhepunkt des Abends: Tiefes Blech. Die drei Herren brachten mit Posaune, Sousaphone und Cajon den Musenstall5 zu kochen. Gemeinsam spielten Bernd Feldkamp (Susaphon) und Christian Kolb (Posaune) und Helmut Engelhart (Saxophon & Cajon) ihre ganz speziell tönenden Version ihrer Liebingssongs. Und dann legten Tiefes Blech auch noch ihre Instrumente beiseite und gaben a cappella ein Ständchen.




Max Nehlich

Sven Effenberger








Die Wände des Musenstall5 teilen sich zwei sehr unterschiedliche Künstler aus – ja wirklich – aus Wannweil: Michael Broszius und Othmar Mahlmeister.
Michael Broszius ist ein Multitalent: Grafikdesigner, freischaffender Künstler und Autor. Broszius geht auf ganz eigenen Pfaden durch die Welt, denn sein Körper verweigert ausgetretene Lebenswege.



Die Eninger sorgten gleich danach für ein Wechselbad der Gefühle. Das Trio hat Wurzeln in der Kirchenmusik, doch der musikalische Baum, den sie mit Tuba, Posaune und Keyboard wachsen lassen, ragt weit darüber hinaus.




Auch poetisch und lyrisch hatte Othmar Mahlmeister an diesem Abend was zu sagen beziehungsweise liess es von seiner Frau Uschi Berberich sagen. Sie trug wortmalerisch-dadaistische Gedichte und Kurzgeschichten vor.




Kernig, sämig, Leben – Kleine Welt ganz GROSS!



Mit drei Welturaufführung stellt Sänger, Gitarrist und Liedermacher Markus Beschorner sein neustes Musikprojekt hier im Musenstall5 vor: Beschorner & die Buben. Zu dritt präsentieren sie selbstgemachte Songs mit meist dunklem Kolorit.





Kräftig, lautstark und trotzdem filigran schließlich die Überraschungsgäste. Vier Posaunisten des Gomaringer Musikvereins spielen Jazz, Blues, Swing und natürlich einen Marsch für den Heimweg nach einem sehr abwechslungsreichen Abend. Als Namen für das Quartett votierte das Publikum für den Vorschlag: Anton und die Oberschreiner!

Die Künstler, das Publikum und der Reutlinger Generalanzeige, alle fanden, dies war ein grandioser Offener Musenstall5.
Und rund 100 (!) Gäste feierten mit – im und vor dem Musenstall5. Wieder gab es ein abwechslungsreiches Programm: Bilder, Tanz, Musik und Literatur.






Zum umjubelten Abschluss des Musenfestes waren wieder die Zarten Metzger von den Härten ins Wannweiler Echaztal hinabgestiegen. Diesmal zum Trio vergrößert, stellen sie mit Iss Lamm die um den Aspekt der arabischen Geschichtenerzählerkunst erweiterte Version ihrer elektronischen Kunst vor.


Die neue Wannweiler Theatergruppe hat überzeugend gezeigt, wo die neue Messlatte für Theateraufführungen in Wannweil angelegt werden muss.

Tosender Beifall und Bravorufe bei der Premiere und bei der zweiten Aufführung am Folgetag zeigen, dass das Publikum die Mühen und das Herzblut würdigen, die die WannDelbar, Rockblockk und all die Helfer und Helferinnen hinter der Bühne in das Projekt gesteckt haben.





„Die süsse Lust ist fort, ist hin, im Krieg gibts keinen Lustgewinn
Der ist euch erst im Frieden beschieden.“ Lysistrata

Eine humorvolle und zugleich poetische Theatersatire – mit Rockmusik und wandelbaren Objekten, verfasst vom vielleicht kühnsten und kritischsten Komödiendichter Aristophanes.
Seit 20 Jahren tobt er im antiken Griechenland und kein Ende ist in Sicht. Die kluge Athenerin Lysistrata (ihr Name bedeutet übersetzt die Heeresbrecherin) weiß, was Sigmund Freud über 1500 Jahre später auf den Punkt gebracht hat: „Der Mensch ist eben ein »unermüdlicher Lustsucher«, und jeder Verzicht auf eine einmal genossene Lust wird ihm sehr schwer“. Lysistrata sinnt deshalb auf ein einfaches Mittel, das die Männer zwingt, den Krieg zu beenden. Ein Mittel, über das jede Frau verfügt… Sie schmiedet einen überraschend schlichten Plan, der jedoch von wirklich allen Frauen durchgesetzt werden muss, von denen im eigenen Lager und von den Feindinnen. Dass dies nicht einfach würde, war ihr bewußt. Doch mit einem hat sie nicht gerechnet: Auch Frauen sind Lustsucher – Lustsucherinnnen natürlich…

„In Wannweil glänzte die Theatergruppe „WannDelbar“ mit der derben und politischen Komödie von Aristophanes. …In der wunderbar leichten Inszenierung spielten“…13 Spieler*innen. „Sie ernteten brausenden Applaus. Noch lauter war aber der Beifall für die Band Rockblokk.“
Schwäbisches Tagblatt, 4.4.17
„Beeindruckender Auftritt des Wannweiler Ensembles WannDelbar mit Lysistrata. … ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt.“
Reutlinger General-Anzeiger, 3.4.17
Link zum GEA-Artikel: Von der Klugheit der Frauen



Regie: Sabine Altenburger
Ausstattung: Birgit Jungk, Manuela Bald, Sabine Altenburger
Regieassistenz: Nicole Hassmann
Technik: Sabine Altenburger, Roland Altenburger
Produktionsleitung: Volker Steinmaier
Organisation: Maren Hildebrand, Andreas Jungk, Tobias Tomberger
Künstlerische Beratung: Roland Altenburger
Lysistrata ist eine Produktion des Fördervereins der Uhlandschule und des Musenstall5

Bazaar Impro aus Tübingen mit ihrem ersten abendfüllenden Konzert im Musenstall5. An keinem anderen Abend im Jahr 2016 wurde so viel gelacht wie diesmal.



