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Musenstall5

Breitband Orchestra , Tall Tony & Me und DJane KFM – April 2018

„Tanz in den Mai“mit zwei Bands und Aftershow-Party!

Die Idee gab es schon lange und wurde nun endlich umgesetzt: Am letzten Abend des April baten zwei Bands und eine DJane zum Tanz. Und es kam, wie es kommen musste, bis weit nach Mitternacht wurde geschwoft, was das Zeug hielt. Den Auftakt machte das Breitband Orchestra aus Tübingen.


 

Aus einer gemeinsamen Leidenschaft für Bluegrass-Musik entstehen beim Breitband Orchestra eigene Interpretationen von alten Bluegrass-Klassikern und neuen Liedern. Irgendwo zwischen Country, Folk, Hillibilly, Swing, Blues, Gypsytunes, modernem Pop und traditionellem Gospel.



Tall Tony & Me! Das Duo aus Kirchheim bietet Spielfreude pur. Beide treten seit Jahren in verschiedensten Bands und Konstellationen auf. Doch als Tall Tony & Me sind Tall Tony und Me (aka Sofia Neroladakis) einfach ein musikalisches Traumpaar. Mit Gitarre, Mandoline, Banjo und Stimmen, die aus tiefster Brust und tiefster Seele kommen, haben die zwei den Raum zum Beben gebracht. Und auch einige melancholische Titel für einen ordentlichen Stehblues waren dabei.



Die zwei Bands standen nicht das erste Mal gemeinsam auf der Bühne. Beim Offenen Musenstall5 im Januar 2017 begegneten sich das Breitband Orchestra und Tall Tony & Me das erste Mal und der Funk sprang sofort über. Und zwar so heftig, dass sie noch am gleichen Abend gemeinsam auf der Bühne standen. Schon da war klar, Tall Tony & Me und Breitband Orchestra wollen ein ganzes Konzert gemeinsam bestreiten. Und dieser Wunsch wurde nun wahr endlich endlich war. Um zum Schluß des Live-Teils, bevor DJane KFM zur Aftershow-Party auflegte, vereinten sich die zwei Bands zu einer All Star Combo.


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Offener Musenstall5 – April 2018

Kultur im 20-Minuten-Takt mit selbstgemachter Musik, selbstgemalten Bildern, selbstgeschriebenen Gedichten und handverlesener Polizeiprosa!

Es war mal wieder eine Welturaufführung: diesmal mit kriminell guten Texten der ganz anderen Art: Sandra Müller, Katharina Thoms und Peter Binder präsentierten im Musenstall5 die schönsten Zitate aus Polizei-Pressemitteilungen, Pressekonferenzen und Statements. Die Journalisten sammeln Seltsames, das ihnen in ihrem Arbeitsalltag so auf den Tisch, ins Postfach oder vor das Mikrofon flattert. Bisher nur auf der Internetseite www.polizeiprosa.de nachzulesen, ließen die drei die Geschichten nun lebendig werden. So viel gelacht wurde selten.


Und natürlich neue Bilder an den Wänden. Zum zweiten Mal stellt die Tübingerin Reinhilde Hauser Werke im Musenstall5 aus. Ihre Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit der Faszination des Materials. Sie verwendet verschiedene Erden, Ocker aus Roussillon, sowie Eisen, Kupfer in oxidierter Form, Marmormehl, Schlagmetall und Farben, teils Acryl-, teils Pastellfarben und farbige Tuschen.

 


Tommy Preisser ist eigentlich ein Fachmann für bewegte Bilder. Als Kameramann hat er einen geschulten Blick für die Gegenwart. In seinen gemalten Bildern jedoch versucht er, sein rationales Denken auszuschalten und sich ganz auf seine Intuition zu verlassen. So entstehen als Spiegel der Seele kraftvolle Innenlandschaften mit oft explosiver Expressivität.


Die nächste Zeile, bitte & I’m sound: Der eine macht den Sound – Christian Dähn. Und der andere den Text – Othmar Mahlmeister. Den Notenständer brauchen sie beide, aufstellen kann ihn aber nur einer. Eilig hat es auf der Bühne von ihnen keiner. Beide mögen sie es taktvoll. Das Duo Mahlmeister/Dähn brachte sein zweites gemeinsames Projekt mit: Die nächste Zeile, bitte & I‘m sound.


Every Colour You Are heißt das Projekt des Berliner Singer-/Songwriters Thomas Zippel.  Gemeinsam mit dem Perkussionisten Maximilian Weber hat er eine Form gefunden, die auf die Kraft der Reduktion und der Entschleunigung vertraut. Die beiden Musiker entwickelten mit Gitarre, E-Drum und erlesenen Effekten verblüffend komplexe Klangräume und haben die Hörer auf einen ganz besonderen Trip entführt.

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Astronomisches Konzert – Dezember 2017

Vom Urknall bis heute: Nikolai von Krusenstiern und Irena Meister luden ein zu einer musikalisch-visuellen Reise durch Raum und Zeit.

Nikolai von Krusenstiern ist nicht nur Astrophysiker und Mitarbeiter beim europäischen Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt. Er ist auch Musiker und ein Virtuose auf der Gitarre und am Klavier.

Die Vollblutmusikerin und Autorin Irena Meister hat schon als Kind begonnen Klavier zu spielen. In ihren Texten finden sich immer wieder Bezüge zu Raum und Zeit, durch die wir alle unterwegs sind.


Gemeinsam präsentierten die zwei eine audiovisuelle Live Performance mit atemberaubend schönen Bildern des Universums, ferner Galaxien, naher Sternenentstehungsgebiete und schließlich auch des wunderbaren blauen Planeten Erde auf zwei großen Leinwänden. Dazu improvisierten Nikolai von Krusenstiern an der Gitarre und Irena Meister am Klavier.

Nur ein paar Tage vor Weihnachten war dieses kosmische Konzert eines der schönsten Veranstaltungen des zu Ende gehenden Jahres 2017

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nICo+ – November 2017

  • Mit einer multimedialen Show kamen sie zurück an den Ort, wo sie das allererste Mal gemeinsam aufgetreten sind: nICo+

Die Stimme Coco SaFirs ist Garant für Gänsehaut und die Musik der Sängerin und Pianistin traumwandelt im Grenzgebiet zwischen Soul, Chanson, Liedermacherkunst und Jazz.

Die Sounds des Multiinstrumentalisten Niels Ott sind klar wie eine Sternenhimmel und genauso tief und abwechslungsreich. Mal mit Bass, mal am Keyboard, mal mit der Melodika, mal am Klavier: schier grenzenlos scheinen seine musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten.

 

Special Guest des Abends war Wolfgang Reichert. Als studierter Cellist geht er in seinem Spiel weit über die Grenzen der Klassik hinaus und nimmt an seinem Instrument je nach Situation auch die Rolle eines Bassisten, Funk-Gitarristen oder auch Perkussionisten ein.


 

Als Trio spielen nICo+ nach nur grob vorgegebenen musikalischen Rahmenhandlungen. Melodien, Rhythmen, und Klänge werden stark vom Moment bestimmt. So entstand an diesem Abend ein Konzert, das es in genau dieser Art kein zweites Mal geben wird.

 

Der erste gemeinsame Auftritt von nICo+ fand hier im Musenstall5 statt. Nicht wie üblich beim Offenen Musenstall5, sondern beim ersten Filmkonzert im Dezember 2015. Damals umrahmten nICo+ mit ihren Songs den Film „Der unberührte Garten“ von Karl Stefan Röser. Hier eine Aufnahme von diesem allerersten Auftritt von nICo+.


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Herdtzschlag – März 2018

Das Duo Herdtzschlag diesmal zu dritt!

Diesmal brachten die zwei Vollblutmusiker Johanna Herdtfelder und Jörg Bielfeldt nicht nur ihr drittes Album „Nicht zu fassen“ mit, sondern auch – ausnahmsweise – ein weitere Musikerin: Sofia Neroladakis. Die Tübingerin ist vielseitig im Folk- und Jazz-Bereich unterwegs: mit einer großartigen Stimme, Querflöte und Gitarre. So wurde aus dem Duo für diesen Abend ein Trio.


Die Musik von Herdtzschlag: jazzig-folkiges Gitarrenspiel mit einer gekonnt kreativen rhythmischen Begleitung und diesmal halt auch mit Querflöte und dritter Stimme. Lautstarke Beats treffen auf samtweichen Gesang, gekippte Trommeln auf gradlinige Zupfmuster, punktgenaue Percussion auf verschlungene Sprachbilder. Dazu der mal melancholische, mal expressive Klang der Querflöte.

Ein Abend voller Poesie und Sinnlichkeit.


 

 

 

 

 

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Volpone – WannDelbars Probenwochenende

Die neue Inszenierung der Wannweiler Theatertruppe nimmt immer mehr Gestalt an!

Dafür haben sich die zehn Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die Regisseurin Sabine Altenburger mit Regieassistentin Nicole Hassmann ein ganzes Wochenende in Gauselfingen auf die Alb zurückgezogen. Geprobt wird das Stück „Volpone – Eine lieblose Komödie“ von Ben Jonson/Stefan Zweig.

Das Geld, das liebe, liebe Geld regiert die Welt! Oder ist es vielmehr die Gier nach mehr, mehr, mehr! Der schlaue Volpone nutzt die Gier seiner Mitmenschen aus – ein wahrer Fuchs!

WannDelbar Probenbild1
WannDelbar Probenbild2

Volpone rührt keinen Finger und wird nach und nach immer reicher. Er lässt seine Dienerin Mosca verkünden, er sei sterbenskrank und er weiß, die Nachricht treibt sie alle zu ihm ins Haus. Sie tänzeln und kreisen um sein Bett: Sie wollen seine Zuneigung, seine Liebe erkaufen mit Geschenken und Geldgaben – doch letztendlich wollen sie nur eins: erben und ihren Namen in seinem Testament lesen! Da schlawenzelt die Frau Notarin herein, die alte Wucherin, der Kaufmann und eine, die noch schnell den sicheren Hafen der Ehe ansteuern möchte! Da wird geschachert, gelogen und gezwungen, dass einem schwindlig wird. Noch größer als der Gewinn an Gold und Geschenken ist der riesige Spaß, den Volpone hat – führt er doch die Gesellschaft von Venedig vor in ihrer lüsternen Besessenheit nach Reichtum! Er lacht sich insgeheim krumm, wenn er nicht gerade den Sterbenden spielt!  Doch er hat die Rechnung nicht mit allen gemacht: der aufrichtigen Leone, die auf den Putz haut und das Lügengebäude vor der Richterin fast zum Wanken bringt und seiner Dienerin Mosca, die ihm immer wieder und wieder den Hals retten muss, bis sie ihren eigenen in Sicherheit bringt…

Mit viel komödiantischem Spaß wollen WannDelbar das Stück auf die Bühne bringen und klar, Musik darf da natürlich nicht fehlen.

Sabine Jäger-Renner
Liedtext

Die Hauptrolle hat Regisseurin und Ensembleleiterin Sabine Altenburger mit Dieter Röschner besetzt. Volpones hinterlistige Dienerin Mosca spielt Gudrun Haas. Als Notarin Voltore ist Beatrice Bantlin und als die alte Wucherin Corbaccia wird Barbara Kärn-Wilk zu sehen sein. Den Kaufmann Corvino gibt Anton Bauer und als seine Frau Colomba wird Ute Schweikert auftreten. Die Tochter der alten Wucherin, Leone, verkörpert Carmen Aldinger und Canina, die Kurtisane, Sabine Jäger-Renner. Monika Wild spielt die Richterin und Susanne Dröge den Polizeioberst. Als Regieassistentin unterstützt Nicole Hassmann die Truppe auch beim Intensivwochenende auf der Alb. Die Kostüme entwirft Christian Glötzner.

Probenfoto

 

Die Premiere ist für den 5. Oktober im Wannweiler Gemeindehaus geplant.

 

Probe Volpone
Probe Volpone
Probe Volpone

 

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Der Welten Untergang – Februar 2018

Volker Ranisch kam mit seinem neuesten Soloprogramm

wieder in den Musenstall5.

Der Welten Untergang: ein Liederabend mit Folgen als Anleitung zum stilvollen Umgang mit apokalyptischen Visionen.


Volker Ranisch gab hier im Musenstall5 schon unter anderen den „Felix Krull“, „Auguste Bolte“ und „Professor Unrat“. Jetzt kam der begnadete Schauspieler also mit geballter Satire und feiner Ironie, welche den Zuschauern Mores lehrten  – frei nach einem «schauerlichen Liederzyklus» von Wilhelm Müller und Franz Schubert sowie Texten von Oscar Panizza. In der Inszenierung von André Steger reiste Volker Ranisch quer durch die Romantik bis in die Gegenwart hinein und begab sich dabei auf eine Spurensuche nach romantischen Motiven als Triebfedern unseres heutigen Tuns und Handelns.

 


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Offener Musenstall5 – Oktober 2017

Musik live und unplugged, noch nie gehörte Texte und neue Bilder an der Wand: der Offenen Musenstall5 im Oktober wieder voller Überraschungen.

Dschän, Othmar Mahlmeister, Musakustik, Isabel Bräuer und Bärbel Schlegel, dies waren die prägenden Namen dieses Abends.

Die neuen Bilder an den Wänden stammen von zwei Fotografinnen: Isabel Bräuer und Bärbel Schlegel. Isabel Bräuer stellt nun schon zum dritten Mal ihre Fotos aus, mit denen sie  immer nach die Grenzen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion auslotet. Diesmal präsentiert sie „Kleine Schönheiten im Moor“. Libellen, Sonnentau, Heidekraut – beim schnellen Hinschauen eher unscheinbar, entfalten sie bei genauem Hinsehen ihre ganz eigene Schönheit.

Bärbel Schlegel konnte leider nicht zur Eröffnung ihrer erste eigenen Foto-Ausstellung anwesend sein. Doch schicke sie liebe Grüße und natürlich ihre Bilder.

 



Der erste Musiker auf der Offenen Musenstall5-Bühne: Dschän, ein 25-jähriger Reutlinger. Mit Gitarre und Mikrofon nahm er direkten Kontakt zum Publikum auf und seine oft traurigen Lieder ließen sogar einige Tränen fließen. Dschän bewies, das er das Zeug hat, mit seinem „Singer Songwriter Ding“ die Herzen seiner Zuhörer und Zuhörerinnen zu erreichen. Was kann es für einen jungen Musiker Schöneres geben?

Er zählt zu den treusten Musenstall5-Künstlern Otmar Mahlmeister. Der Wannweiler Wortakrobat und Kamerakünstler brachte erstmals einen reinen Prosatext auf die Bühne. Diese durfte Othmar Mahlmeister jedoch nicht verlassen, bevor er noch eines seiner Gedichte vortrug, das wie immer irgendwo zwischen Dada und Jandl irrlichterte.

 

Das Finale des Abends bestritten schließlich Musakustik. Das Tübinger Trio wandelte ungezwungen zwischen Latin, Swing und anspruchsvolle Popmusik. Sehr zur Freude des Publikums ließen sich auch Musakustik zu einer Zugabe überreden.


 

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Musenfiz spielt 1553,50 € – September 2017

Zum 8. Mal lud der Musenstall5 zum Benefizkonzert für Ärzte ohne Grenzen ein. Mit vier Bands und einer extrem taffen Dame!

Bayram Agushev ist ein begnadeter Trompeter, der gemeinsam mit zwei seiner Söhne und seiner Band schon zahlreiche Preise für seine mitreißenden Balkangrooves erhalten hat. Der aus Mazedonien stammende Musiker lebt seit drei Jahren in Wannweil und für ihn war klar: wenn es ein Benefizkonzert gibt, sind wir dabei.


Sabine Dorn ist Fachfrau für internationales Gesundheitsmanagement und Krankenschwester aus Tübingen. Von 2013 bis 2015 war sie für mehrere Einsätze mit „Ärzte ohne Grenzen“ in Syrien, im Südsudan und in Afghanistan. An Hand von Fotos, die via Beamer auf eine Leinwand projiziert wurden, berichtet Sabine Dorn von ihrer Arbeit und der weiterhin bestehenden Notwenigkeit der Hilfseinsätze berichten.


Kein Benefiz im Musenstall5 ohne Gitarristen Steff Berthoud. Mit Sänger José Magalhaes bildet er den Kern der Band Soundstic. Für den Rhythmus sorgte (wie immer) Boubou Mehne Ihr selbst geschriebenen Songs klangen mal nach Folk, mal nach Bossa, mal nach Reggae, mal nach Blues. Und dies auf Englisch und Portugiesisch.

 

Sorta Lieve! Das frisch gegründete Duo sagen „Salut!“ zu Europa und „Arrivederci!“ zum 4/4-Takt. Neu, anders, frisch – für Kenner, Liebhaber und Genießer. Mal italienisch, mal englisch, mal instrumental: Sorta Lieve hatte verschiedenste Sound anzubieten, getragen meist vom warmen Ton den Cellos.

Das Finale des Benefizkonzertes für Ärzte ohne Grenzen bestritt ein weiteres ganz neues Duo: Pia & Chris. Auch die zwei in einer eher ungewöhnlichen Klangkombination: Querflöte und E-Gitarre. Und beide, Pia & Chris, sangen auch, mal auf Deutsch, mal auf Englisch. Ein fantastischer Abschluß einen grandiosen Abends mit einem begeisterten Publikum und neuem Spendenrekord im Musenstall5!

 

 

Mehr Infos zu der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisation hier:

https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/

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Offener Musenstall5 – Januar 2018

Start ins neue Jahr mit Marken-Waren, Texten grafisch, inkognito und märchenhaft sowie unerhörter Musik im 20-Minutentakt.

Spannendes und nie dagewesenes diesmal an den Wänden. Briefmarken sammeln ist absolut out.
Ein Glück für Julia Liesenberg und Christine Braake. Denn so haben sie in Alben, die eigentlich entsorgt werden sollten, auf Kleinode gestoßen. Und sie haben schräge Marken-Waren was draus gemacht. Ein paar davon sind nun im Musenstall5 zu sehen.



Aus Esslingen kam Antoni Matysek mit seinen POEMArellen. Es handelt sich um ein Kunstwort, welches er entstehen lässt aus der Synthese von „poema“ (lt. für Gedicht) und dem Wortteil „‐rell“, so wie dieses im veralteten italienischen Substantiv „acquerella“ (für das Malen mit wasserlöslichen Farben) vorkommt. 


Antoni Matysek bespielte nicht nur die Wände, sondern auch die Bühne mit eigenen Stücke auf der Konzertgitarre – teilweise garniert mit „Live-Loops“ und eigener Lyrik.


Eine multimedialen Lesung bot Wolfram Draht beim Offenen Musenstall5. Er trug eigenen Texte aus seinem Blog vor und zeigte dazugehörige Bilder über einen Beamer. Wolfram Drahts Texte drehten sich um den Irrsinn dieser Welt, um kleine und große Katastrophen, immer jedoch mit einem zwinkerndem Auge. Das Publikum hätte ihn fast nicht von der Bühne gelassen.

Lydia Trenker aus Pforzheim ist Märchenerzählerin mit Herz und Seele. Es ist ihr nicht nur ein Anliegen die uralte Tradition der Erzählkunst zu pflegen, sondern die Märchen mit ihrem Tiefsinn und ihrer Weisheit in die Herzen der Menschen zu tragen. Unterstützt wurde Lydia Trenker von Sissi, Franz und das Bass. Die drei vielseitigen Musiker waren bereits mit Ausschnitten ihres deutschsprachigen Programms im Musenstall5 zu Gast und nutzten nun die Gelegenheit ihre „Lieblings-Märchenfee“ musikalisch zu begleiten.

 

 

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