Der Weltuntergang
oder „Die Welt steht auf kein‘ Fall mehr lang“
von Jura Soyfer
Stellt euch vor, in kurzer Zeit wird die Erde unbewohnbar sein, weil ein Komet mit voller Wucht aufprallen wird. Das haben Sonne, Mars und Jupiter beschlossen und in die Wege geleitet, denn: Die Erde benimmt sich seltsam. Sie hat so etwas wie eine Krankheit. Sie hat Menschen und stört deshalb die Sphärenharmonie. Und: Stellt Euch vor, eine Wissenschaftlerin hat eine Erfindung gemacht, die diese Katastrophe verhindern könnte. Doch keiner hört ihr zu! Es ist allen egal, dass in Kürze alles vorbei ist. Hauptsache alle haben ihre eigenen persönlichen Problemchen im Griff, die Großen und Kleinen machen ihren Gewinn mit der drohenden Katastrophe oder setzen ihr politisches Machtstreben durch.
Was sich ernst und düster anhört ist ein turbulentes, komödiantisches Stück mit einer Menge trefflicher Figuren in einem verrückten Kosmos – serviert mit einer Portion Wiener Humor und einer Liebesgeschichte zwischen einem Kometen und der Erde!

Probenfoto WannDelbar Weltuntergang
Es spielen: Beatrice Bantlin, Anton Bauer, Susanne Dröge, Sabine Herbrüggen, Barbara Kärn-Wilk,
Anna Ohlmann, Ute Schweikert, Cornelia Stöhr
Stimmen: P. Binder, T. Krampfl, B. Schwarz, M. Knöller, R. Altenburger
Regie: Sabine Altenburger/Musik, Komposition: Anna Ohlmann/Bühne + Kostüme: Anja Winker, Sabine Altenburger/Bühnenbau: Rainer Stöhr
Premiere: Fr, 4.10.24, 20 Uhr
Weitere Aufführungen:
Sa 5.10.24, 20 Uhr
So 6.10.24, 17 Uhr
Ort: TheaterPädagogikZentrum BW, Heppstr. 99/1, 72770 Reutlingen
15 €/10 € ermäßigt für Schüler:innen, Studierende, Auszubildende und Bürgergeldempfänger:innen
Kartenvorbestellung: info@musenstall5.de,Tel: 07121 1363778
Gastspiel: Fr 18.10.24, 19.00 Tonfilm-Theater, Münsingen, Reservierung: www.tonfilm-theater.de










Die Sage erzählt von einem friedlichen Neben- und Miteinander einer Schlange und den Menschen des Ortes – Natur und Zivilisation im Einklang. Grund dafür: Die Schlange ist die verwunschene Tochter eines kriegerischen und rücksichtslosen Burgherrn. Sie wollte sich nicht an den reichsten Werber verheiraten lassen und wird verwandelt in eine Schlange – der starrsinnige Vater stürzt sich im gleichen Moment zu Tode. Die Burg ist seither verwaist und dem Zerfall preisgegeben, der Schatz der Familie in den Fundamenten verschollen. Seither wird die Schlange hochgeachtet und kann sich frei bewegen, ist Gast bei den Bauern im Ort und speziell bei den Kindern, die mit ihr das Abendessen teilen – bis zum Augenblick einer Kränkung. Danach war die Schlange nur noch alle hundert Jahre gesehen, in Erwartung auf die Erlösung.









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